Nasennebehnhöhlenentzündung

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Re: Nasennebehnhöhlenentzündung

Beitragvon Jonny » Mittwoch, 25. Juli 2018, 12:46:27

Ich kenne Erfahrungsberichte von einigen, die unter CMD und gleichzeitig unter chronischer Sinusitis leiden.

Ob die CMD nun wirklich eine Rolle als Auslöser oder sogar die Ursache ist, bleibt unklar.

CMD Behandler, mit denen ich gesprochen habe sind eher verhalten und vermuten keinen direkten Zusammenhang, ebenso Chiropraktiker.

Ein Ostheopath, den ich mal danach fragte, sagte schon, dass es ganz klar Nerven gibt, die in Verbindung mit Schleimhautanschwellungen stehen....

Und dass unsere Nerven durch die CMD gereizt sind, ist ja offensichtlich.

Ich kann mir auch vorstellen: Wenn CMD - dann Körper schief, deswegen Nervenreizungen. Wieso sollte durch einen schiefen Körper nicht auch eine Nasenscheidewand schief werden und oder die Belüftungsgänge in den Nebenhöhlen verändern?

Aber kann man eine Nasenscheidewand tatsächlich ausschließlich durch Chiropraktik oder Schienentherapie begradigen?

Denke schon, dass es da dann eher tatsächlich einer OP Bedarf. Diese zerstört aber kleinste Fasern der Schleimhaut irreperabel (So die Aussage meines Homöopathen). Und wenn du die Schleimhäute aufgrund von Sprays erstmal kaputt hast, werden die auch nicht durch Schienentherapie wieder heilen, auch nicht durch Chiropraktik.....

Und wenn du durch jahrelanges Antibiotikum dein Immunsystem völlig zerstört hast? Dann ist sicher nicht die CMD der Auslöser dessen, sondern nur der Ursprung allen Übels.

Seht ihr diesen kausalen Zusammanhang von Ursache und Wirkung? Diesen Teufelskreis? Diese vermeintliche Sinnlosigkeit, 1000e von Euros in eine Chiro-/Schienentherapie zu buttern, wenn doch das einzige wirklich lebensqualitätseinschränkende Leiden die chronische Sinusitis ist?

Mein persönliches Problem ist ausschließlich die chronsiche Sinusitis. Aber wo setze ich an?

OP habe ich hinter mir,,,,das war nix.

Nun leite ich homöopathisch die Antibiotika aus (Eine neunmonatige Therapie) - Anschließend Darmsarnierung....

Parallel läuft gerade eine amerikanische Chiropraktik - die mir nur mehr Hüftbeschwerden bereitet und eine deutliche Beinlängendifferenz als sie vorher war....aber das ist subjektives Empfinden, so der Chiropraktiker

warum beschäftigen wir uns so sehr damit? Weil wir wirklich daran glaube? Weil wir glauben WOLLEN? Oder weil es uns wirklich helfen wird?
Zuletzt geändert von Jonny am Mittwoch, 25. Juli 2018, 12:56:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nasennebenhöhlenentzündung

Beitragvon Jonny » Mittwoch, 25. Juli 2018, 12:54:15

glueckskeks hat geschrieben:@Jonny, das Foto ist leider nicht vergrößerbar?

zur Sinusitis könnte ich mir vorstellen, dass die CMD die Belüftung der Nasennebenhöhlen verändert/verschlechtert und sich in Konsequenz schneller Keime wohlfühlen können. (Das habe ich selbst schon an mir gemerkt, auf einer Seite). Sind beide Seiten gleichermaßen betroffen? Bekommst du gefühlt gut Luft durch die Nase?


Entschuldige, glueckskeks, ich war einige Wochen nicht aktiv hier.....wollte mal der CMD den Mittelfinger zeigen und das Leben genießen.

Das Foto konnte ich glaube ich nicht größer hochladen wegen der Größeneinschränkung.

Ja, dass die CMD die Belüftung verändert, kann ich mir auch vorstellen....siehe oben in meinem Text.

Eigentlich ist die rechte Seite intensiver betroffen, nach rechts war auch de Scheidewand etwas schief, was ja durch die OP begradigt wurde. Nun zeigte ein aktuelles MRT, dass die Scheidewand marginal nach links weg geht....und die Belüftung auf der linken Seite enger ist. Das ist auch definitiv subjektives Empfinden. Seit der OP bekomme ich links sehr schlecht Luft. Der HNO meint, das könne nicht sein, das würde ich nur so empfinden, weil ich nun rechts um so mehr Luft bekomme. Stimmt aber nicht. Merkwürdigerweise ist links immer das Nasenloch, was abschwellendes Spray brauch seit der OP. Dennoch ist die Entzündung weiterhin rechts problematischer.
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Re: Nasennebehnhöhlenentzündung

Beitragvon Chickenita9 » Donnerstag, 27. September 2018, 09:39:50

Das ist echt schade, dass anscheinend nicht viele HNO von euch Ahnung von CMD haben.
Ich habe bei meinem HNO einen echten Glücksgriff gemacht. Durch eine dreijährige Hyposensibilisierung ist meine Nase fast immer frei und durch die Gaumendehnung wurde es noch ein ganzes Stück besser. Meine sonstigen allergischen Beschwerden sind auch so gut wie verschwunden.
Er bezeichnet CMD auch oft als Costen-Syndrom und riet mir ausdrücklich von Dysgnathie-OP ab. Zwischen den Zeilen kam da etwas durch, dass er nicht all zu viel von einigen Chirurgen hält.

Das einzige Problem, das ich mit den Nebenhölen jetzt seit fast zwei Jahren noch habe, ist dass ich bei einer Erkältung ziemlich schnell einen starken Druck über dem linken Auge spüre. Ich vermute mal, dass das die Stirnhöhle ist. Nach 1-2 Tagen daheim, war es aber immer wieder weg. Bisher kam das drei oder vier Mal vor.
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